Montag, 27. Juni 2016

Alkohol- Mythen

Alkohol

Alkohol ist ein sehr verbreitetes Thema bei Jugendlichen, vor allem bei 16-18 Jährigen. Mit diesem Blog wollen wir über einige Alkoholmythen und die Folgen von Alkohol aufklären.

Alkohol hält warm

Man sagt, dass Alkohol warm hält, das stimmt aber nicht. Dieser Eindruckt entsteht nur, da sich die Blutgefässe durch den Alkohol erweitern und man dadurch das Gefühl von Wärme empfindet. Da sich die Gefässe erweitern, gelangt der Alkohol in die Peripherie des Körpers. Dort wird die Wärme an die Umgebung abgegeben. Pro halbe Flasche Wein sinkt jeweils die Körpertemperatur um ein halbes Grad, dies kann zu schlimmen Konsequenzen führen. Denn bei grosser Menge Alkohol kann es zu Unterkühlungen kommen. Deshalb erfrieren im Winter manchmal Betrunkene, wenn sie alleine unterwegs sind, stürzen und dann liegen bleiben.

Beim «Durcheinandertrinken» ist man schneller betrunken 

Dies stimmt nicht, denn es kommt auf die Menge an und nicht, was man konsumiert. 

Betrunkene sagen die Wahrheit

Dies stimmt nicht ganz. Denn durch den Alkohol sinkt die Hemmungsschwelle stark und dadurch verliert man schneller die Kontrolle darüber, was man sagt. Zum Teil gibt man Geheimnisse preis, aber manchmal erzählt man durch das viele Sprechen auch Lügen.

Ein wenig Schlaf, und dann geht es wieder

Dieser Irrtum ist vor allem für Autofahrer gefährlich. Denn beim Schlafen werden nicht mehr als 0,1 – 0,2 Promille pro Stunde abgebaut. Bis der Körper den Alkohol vollständig abgebaut hat, dauert es ca. 10 Stunden. 

 Rauchen ist krebserregend, aber doch nicht Alkohol!

Dies stimmt nicht, denn der Alkohol erhöht das Risiko, an Krebs zu erkranken. Denn es entsteht während des Abbaus von Alkohol Acetaldehyd. Dies ist ein Gift für die Zellen und gehört zu den Top 10 der Stoffe, die zu Krebs führen können.

Wenn man viel isst, verträgt man den Alkohol besser

Das viele Essen und Trinken führt nur dazu, dass der Alkohol langsamer ins Blut gelangt. Aber man ist dadurch auch nicht weniger betrunken, einfach später. 

 Alkoholfreies Bier ist alkoholfrei

In den meisten Produkten sind bis zu 0,5 Prozent Alkohol enthalten. Dahinter steckt jedoch keine böse Absicht, der Restalkohol bleibt vor allem aus geschmacklichen Gründen im Bier.

Folgen von Alkohol
  •    Die Leber wird stark beschädigt. Sie ist für den Abbau des Alkohols verantwortlich und wird durch den übermäßigen Alkoholkonsum stark angegriffen.
  • Das Gehirn wird ebenfalls durch den Konsum von zu viel Alkohol massiv geschädigt. Schon bei jedem einzelnen Rausch sterben Millionen von Gehirnzellen ab. Bei zu hohem Alkoholkonsum über längere Zeit nehmen die Gedächtnisleistungen und das Konzentrationsvermögen ab. Danach verliert man sein Urteilsvermögen und seine Intelligenz.






   







Alina, Nina, Shila
 





Kulturmix



Kulturmix

Christentum

Christentum ist ein Oberbegriff für verschiedene Religionsrichtungen, in denen die Menschen aber alle an den gleichen Gott glauben.  Die wichtigsten Richtungen sind folgende: Katholiken, Orthodoxe, Evangelisch-Reformierte. Diese Richtungen haben aber grundlegende Unterschiede.
Katholiken: Der Papst im Vatikan ist das Oberhaupt und gilt als Vertreter Jesu. Die Kirche ist ein Ort des Glaubens und der Sicherheit für Katholiken. Jeden Sonntag wird diese Religion durch die Eucharistie gefeiert. Die Pfarrer und Priester kümmern sich um die Gläubigen.
Orthodoxe: Die Orthodoxen glauben nicht an die Dreifaltigkeit, wie es die Katholiken tun. Dies ist auch der Grund, weshalb sie seit 1045 nicht mehr den Katholiken angehören.  Auch wollen sie den Papst nicht als Vertreter Jesu akzeptieren.
Evangelisch-Reformierte: Sie glauben nur an die Bibelschriften. Es gibt keine Heiligen und der Papst ist nicht relevant. Es findet keine Eucharistie statt wie bei den Katholiken. Die Denkfreiheit ist ein wichtiger Aspekt, der die Reformierten auszeichnet. Martin Luther ist ein Meilenstein in der Geschichte der Reformation.
 

Muslime

Muslime essen kein Schweinefleisch, weil sie es als unhygienisch betrachten angesichts der warmen Temperaturen, die in diesen Ländern herrschen. Muslime beten jeden Tag fünf Mal obligatorisch. jedes weitere Mal beten sie einfach für sich. Einmal im Jahr machen sie einen Monat lang Ramadan, das hängt aber vom Mond ab. Muslime gehen während der Ramadanzeit und fast jeden Abend zusammen in die Moschee, um zu beten. Als Familie leben sie sehr stark in einer Hierarchie, zum Beispiel ist der Vater die wichtigste Person, bekommt auch zuerst das Essen und wird von den Frauen und Kindern bedient. Manche Frauen werden bis jetzt zwangsverheiratet, das wird dann unter Vätern ausgehandelt. Manchmal sind es auch Cousinen und Cousins, die heiraten müssen. Verheiratet werden sie häufig in jungen Jahren.


Hinduisten

Hinduisten glauben an die Wiedergeburt. Hinduismus ist die drittgrösste Religion der Welt. Gebetet wird in verschiedenen hinduistischen Tempeln. Im Hinduismus gibt es eine bestimmte heilige Sprache: Sanskrit. Diese Sprache wird nur von hochwertigen, brahmischen Priestern gesprochen. Sie dient sozusagen als Verbindung zu Gott. Hinduisten essen kein Rindfleisch, weil Kühe für sie heilig sind. Sie glauben daran, dass die Götter in den Kühen enthalten sind. Die meisten essen am Dienstag und am Freitag vegetarisch, weil diese zwei Tage religiös bedeutend sind. Auch die Hochzeit von Hinduisten wird in der Regel von den Eltern arrangiert. Diese Tradition ändert sich aber gegenwärtig. In Hinduismus gibt es das Kastensystem. In der Schweiz sind 0.38 % der Bevölkerung Hinduisten. Hauptsächlich sind sie alle Tamilen. Je nachdem, ob man während des Lebens ein gutes oder ein schlechtes Verhalten hat, wird nach der Wiedergeburt ein gutes oder ein schlechtes Karma folgen. Das ist der Glaube der Hinduisten. Die wichtigsten Götter im Hinduismus sind: Shiva, Ganesha, Krishna (auch bekannt als Hari), Saraswathi und Laxmi.

     Hinduistischer Tempel

Autoren: Jashna, Jasmina & Gioia
Klasse: Qc
Datum: 27.06.2016