Montag, 27. Juni 2016

Brexit

Am 23. 06 2016 hat Grossbritannien beschlossen die EU zu verlassen.  Die Wahlen haben folgende Resultate ergeben: 51,9% der britischen Bevölkerung waren für einen Austritt.  49,1% waren dagegen.
Der britische Premierminister, David Cameron, war gegen einen Brexit und Boris Johnson, der Bürgermeister von London, war für einen Brexit.

Argumente dafür:

  • ·         Flüchtlinge:
Die Briten haben Angst vor der EU Flüchtlingspolitik und vor den Terroristen, welche mit den Flüchtlingen ins Land kommen könnten.
  • ·         Die Personenfreizügigkeit  kann selbst kontrolliert werden.
  • ·         Kontrolle über eigenes Land:
Sie wollen nicht mehr unter der Kontrolle von Brüssel stehen (Wirtschaftlich und Politisch).

Argumente dagegen:

  • ·         Wirtschaft:
Die Wirtschaft könnte unter einem Brexit leiden. Grossbritannien exportiert viele Güter zollfrei in die EU. Da die Briten nun aus der EU austreten wollen, sind sie nicht mehr Teil des EU Binnenmarktes. Sie müssten neue Handelsverträge aushandeln, was sehr lange dauern würde. Das Aushandeln eines Handelsvertrages dauert etwa 8-10 Jahre. Während dieser Zeit können die Briten keine Güter, in die EU, exportieren. Wenn Grossbritannien dann Verträge ausgehandelt hat, müssen sie die Internationalen Handelsbedingungen erfüllen und dazu noch Zölle bezahlen. Das Exportieren von Gütern ist für Grossbritannien sehr wichtig. Wenn dieses Geschäft ausfallen würde, gäbe es mehr Arbeitslose.

Mögliche Folgen/ Auswirkungen:

Die Aktien von Bank of America, Citigroup, Goldman sachs, JPMorgan, Morgan Stanley und Wells Fargo haben an Wert verloren. Grossbritannien ist eine der drei Grossmächten der EU. Jetzt da Grossbritannien aus der EU ausgetreten ist, kann es sein, dass kleinere EU- Staaten es ihnen gleichtun werden. Das wiederum könnte zu einem Zusammenbruch der EU führen.
Da Nordirland und Schottland gegen einen Brexit waren und da sie angekündigt haben alles zu tun um in der EU zu bleiben, könnte es sein, dass Grossbritannien zusammenbricht. Dazu später noch mehr. Es könnte sein, dass der Euro an Wert verliert. Wenn das passiert, wird der Schweizer Franken stärker. Das heisst, er wird nach oben gehen. Das könnte wiederum dem Schweizer Tourismus schaden, weil alles für die ausländischen Gäste teurer wird.

Welche Region hat für was gestimmt:

Wie schon erwähnt haben Nordirland und Schottland gegen einen Brexit gestimmt. England und Wales dafür.
Man kann zwischen Jungen und Alten Leuten unterscheiden. Die älteren Leute haben für einen Austritt gestimmt. Die Jungen dagegen.

Quellen:
  • Wikipedia
  • Euronews  
Autoren: 
  1. Ben, Quarta C
  2. Manuel, Quarta C

Kommentare:

  1. Sehr informativer Post. Sehr interessantes Thema. Was sind denn eure Meinungen zu diesem Thema? (Gioia Schönfeld, Qc)

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  2. Sehr gut erklärt und die Pro und Kontra-Argumente sind sehr gut strukturiert.
    (Roman Bracher Qc)

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  3. Sehr gute und verständliche Informationen

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  4. Wichtiges und spannendes Thema, ziemlich alle Informationen vorhanden, die es braucht.
    (Lorena Qc)

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