Dienstag, 28. Juni 2016

Fans an der EM/ Hooliganismus




Die Fans haben in der laufenden EM häufig für negative Schlagzeilen gesorgt, z.B. wegen den Vorfällen in Marseille: In der Stadt gerieten englische und russische Hooligans vor dem entsprechenden Länderspiel gleich am zweiten Tag des Turniers aneinander. Die beiden Gruppen, England und Russland (zumindest sagen das die Leibchen) kämpften miteinander und es gerieten sogar Unschuldige ins Kreuzfeuer.
Bei diesen blutigen Auseinandersetzungen zwischen englischen und russischen Fans wurden am Samstag 35 Menschen in Marseille verletzt. Davon einige schwer. Das Ganze ging offenbar vor allem von organisierten russischen Hooligans aus. Die Verletzten waren hauptsächlich Engländer. Da russische Fans auch im Stadion losprügelten, droht die Uefa Russland mit dem Ausschluss aus dem Turnier, sollte sich Derartiges wiederholen. Zudem hat Russland eine Busse von 150.000 Euro erhalten.
Vor und nach dem Spiel zogen die Russen in Gruppen durch das Viertel. Mit Eisenstangen und Messern jagten sie einzelne Fans. Die Polizei versuchte die Hooligans mit Gummischrot und Tränengas zurückzudrängen. Gerötete Gesichter und tränende Augen gab es auch bei Unbeteiligten.
Die Bestrafung, dass das russische Team von der EM ausgeschlossen wird, weil die Fans etwas randalieren, finden wir zu hart. Das Team zu bestrafen ist keine Lösung, da es sein könnte, dass dies die Hooligans nur noch wütender macht. Die Wut wird geschürt, weil diese Bestrafung als ungerecht empfunden wird.


Jetzt stellt sich die Frage, ob man dieses Problem vielleicht anders lösen könnte, nicht nur für diese EM, sondern auch für die Zukunft. Auch besonders für die WM, die in Russland stattfinden wird, da dort wohl mehr Hooligans anwesend sind. Würde man das Fussballteam bestrafen, wäre dies unfair, da dieses eigentlich nichts falsch gemacht hat. Das Team kann nichts dafür. Und bei den Fans ist es ebenfalls unklar, da es auch Randalierer geben könnte, welche sich als Russen ausgeben, um den Fussballverein so in Schwierigkeiten zu bringen. Dieses Problem zu lösen ist also schwerer als gedacht. Wir wissen ehrlich gesagt nicht, wie man am besten vorgehen soll, da es immer Hooligans gibt, die um die Regeln herumkommen.
 Quellen: Bento.de
Bilder: Google

Fabio
Michele
Sven

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