Montag, 27. Juni 2016

Kulturmix



Kulturmix

Christentum

Christentum ist ein Oberbegriff für verschiedene Religionsrichtungen, in denen die Menschen aber alle an den gleichen Gott glauben.  Die wichtigsten Richtungen sind folgende: Katholiken, Orthodoxe, Evangelisch-Reformierte. Diese Richtungen haben aber grundlegende Unterschiede.
Katholiken: Der Papst im Vatikan ist das Oberhaupt und gilt als Vertreter Jesu. Die Kirche ist ein Ort des Glaubens und der Sicherheit für Katholiken. Jeden Sonntag wird diese Religion durch die Eucharistie gefeiert. Die Pfarrer und Priester kümmern sich um die Gläubigen.
Orthodoxe: Die Orthodoxen glauben nicht an die Dreifaltigkeit, wie es die Katholiken tun. Dies ist auch der Grund, weshalb sie seit 1045 nicht mehr den Katholiken angehören.  Auch wollen sie den Papst nicht als Vertreter Jesu akzeptieren.
Evangelisch-Reformierte: Sie glauben nur an die Bibelschriften. Es gibt keine Heiligen und der Papst ist nicht relevant. Es findet keine Eucharistie statt wie bei den Katholiken. Die Denkfreiheit ist ein wichtiger Aspekt, der die Reformierten auszeichnet. Martin Luther ist ein Meilenstein in der Geschichte der Reformation.
 

Muslime

Muslime essen kein Schweinefleisch, weil sie es als unhygienisch betrachten angesichts der warmen Temperaturen, die in diesen Ländern herrschen. Muslime beten jeden Tag fünf Mal obligatorisch. jedes weitere Mal beten sie einfach für sich. Einmal im Jahr machen sie einen Monat lang Ramadan, das hängt aber vom Mond ab. Muslime gehen während der Ramadanzeit und fast jeden Abend zusammen in die Moschee, um zu beten. Als Familie leben sie sehr stark in einer Hierarchie, zum Beispiel ist der Vater die wichtigste Person, bekommt auch zuerst das Essen und wird von den Frauen und Kindern bedient. Manche Frauen werden bis jetzt zwangsverheiratet, das wird dann unter Vätern ausgehandelt. Manchmal sind es auch Cousinen und Cousins, die heiraten müssen. Verheiratet werden sie häufig in jungen Jahren.


Hinduisten

Hinduisten glauben an die Wiedergeburt. Hinduismus ist die drittgrösste Religion der Welt. Gebetet wird in verschiedenen hinduistischen Tempeln. Im Hinduismus gibt es eine bestimmte heilige Sprache: Sanskrit. Diese Sprache wird nur von hochwertigen, brahmischen Priestern gesprochen. Sie dient sozusagen als Verbindung zu Gott. Hinduisten essen kein Rindfleisch, weil Kühe für sie heilig sind. Sie glauben daran, dass die Götter in den Kühen enthalten sind. Die meisten essen am Dienstag und am Freitag vegetarisch, weil diese zwei Tage religiös bedeutend sind. Auch die Hochzeit von Hinduisten wird in der Regel von den Eltern arrangiert. Diese Tradition ändert sich aber gegenwärtig. In Hinduismus gibt es das Kastensystem. In der Schweiz sind 0.38 % der Bevölkerung Hinduisten. Hauptsächlich sind sie alle Tamilen. Je nachdem, ob man während des Lebens ein gutes oder ein schlechtes Verhalten hat, wird nach der Wiedergeburt ein gutes oder ein schlechtes Karma folgen. Das ist der Glaube der Hinduisten. Die wichtigsten Götter im Hinduismus sind: Shiva, Ganesha, Krishna (auch bekannt als Hari), Saraswathi und Laxmi.

     Hinduistischer Tempel

Autoren: Jashna, Jasmina & Gioia
Klasse: Qc
Datum: 27.06.2016

Kommentare:

  1. Euer Text enthält viele Informationen. Er ist schön aufgebaut und schön gestaltet. Die Ortodoxen haben auch ein geistliches Oberhaut: der Patriarch. (Manuel und Ben, Quarta C)

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  2. Der Text gefällt mir sehr gut. Tolle Arbeit!

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